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Wer wir sind.

Die Häselburg Gera ist das Neue Zentrum für Kunst, Kultur und Kreativität. Sie fungiert als Multitalent, das Bildung, Kultur, Inklusion und Kreativwirtschaft als auch Wohnen und interkulturelles Leben, d.h. soziale und kulturelle Projekte miteinander verbinden wird. Dabei wollen wir einen offenen Raum und eine Ideenwerkstatt für Geraer Bürger*innen, Jugendliche, Gäste und Geflüchtete, als auch für die gesamte Region bieten und damit identitätsstiftend für die Stadt wirken.


Im August 2015 haben sich die Thüringer Kunsthistorikerin Dr. Claudia Tittel und der Komponist und Musikwissenschaftler Burkhard Schlothauer mit einem innovativen soziokulturellen und gleichzeitig außergewöhnlich unternehmerischen Konzept im Rahmen einer städtischen Ausschreibung für das leerstehende Kulturdenkmal in der Florian-Geyer-Straße 15-17/Burgstraße 12 beworben und im Februar 2016 den Zuschlag zum Kauf erhalten. 


Die Idee.

Das leerstehende Gebäude, eine ehemalige Mädchenschule aus dem 19. Jahrhundert, wird nun seit Ende 2016 unter Berücksichtigung der Gebäudesubstanz schrittweise saniert und nach und nach einer neuen hybriden Nutzung zugeführt. Dadurch wird nicht nur ein wichtiges Kulturdenkmal der Stadt erhalten, sondern auch die Innenstadt Geras neu belebt. Gemeinsam mit vielen freien und institutionellen Kulturschaffenden und Vereinen wollen wir die ehemalige Mädchenschule umfassend in ein Laboratorium für neue Ideen und Perspektiven mit einer International Academy of Creativity umwandeln.


Das Konzept.

In der Häselburg soll Low Culture ebenso wie High Culture angesiedelt sein, traditionelles Handwerk mit Design und Denkwerkstatt mit Unternehmertum verbunden werden.


In den drei Gebäudeteilen der Häselburg wollen wir bereits heute wie in der Zukunft verschiedene Nutzungskonzepte verwirklichen:

- Aufbau einer freien „International Academy of Creativity“ 

- Einrichtung eines Kulturcafés sowie eines internationalen Gästehauses mit Wohngemeinschaften für Studierende, Schüler*innen des Rutheneums und Geflüchtete 

- Vermietung von Büroräumen für Architekt*innen, Grafiker*innen und 





Produktdesigner*innen, Ateliers und Werkstätten für Künstler*innen; 

Aufbau eines Musikclubs sowie einer Galerie für verschiedene Ausstellungsprojekte, in der 15% regionale Kunst, 15% Hochkultur, 50% Akademieprojekte und 20 % Flüchtlingskultur gezeigt werden


Im Oktober 2017 wurde die Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst mit einer Ausstellung der Geraer Malerin Barbara Toch eröffnet. Die Lithografiewerkstatt der Stadt Gera mit der berühmten Simsonpresse ist 2018 in das Kellergeschoss eingezogen. Das Kellergeschoss wird nun umgebaut, damit die Lithografiewerkstatt ab 2019 von Künstler_innen der Stadt wieder genutzt werden kann. 


Die MacherInnen.

Dr. Claudia Tittel hat Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin und Kunstgeschichte an der Université Panthéon-Sorbonne sowie Architektur/Stadtplanung an der Ecole d’Architecture de Belleville in Paris studiert. Seit 2004 lehrt sie an verschiedenen Hochschulen, z.B. an der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 2015 arbeitet sie als Assistent Professor an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten und war 2018 Fellow am renommierten Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie in Weimar. Sie kuratierte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Ihre Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.


Burkhard Schlothauer ist Komponist experimenteller Musik, Musikwissenschaftler und Violinist. Er studierte Violine, Gitarre und E-Bass in München und Bremen und später Musikwissenschaft und Philosophie in Berlin. Mit dem niederländischen Komponisten Antoine Beuger gründete er den Musikverlag und das CD-Label wandelweiser, deren Geschäftsführer er bis 2003 war. Schlothauer spielte als Musiker am Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm für den Regisseur Robert Wilson und war lange Jahre Ensemblemitglied des international renommierten Zeitkratzer-Ensembles. Er hat auf über 50 CDs mit renommierten Musikern wie Lou Reed, Carsten Nicolai, Keiji Heino, Elliott Sharp u.a. mitgespielt. Neben seiner musikalischen Tätigkeit war er als Immobilienentwickler viele Jahre in Berlin tätig und realisierte ca. 60 Bauprojekte. www.kompositionskunst.de